Falschmeldungen

Unsere Welt steht still!

Corona hat uns im Griff. Die ganze Welt steht gefühlt still und hofft, dass Corona sich wieder verzieht. Die Regierungen reagieren sehr unterschiedlich auf die Gefahr einer Corona-Pandemie. In Deutschland geschieht dies schnell und umfangreich. Doch zeigt sich vielerorts, wo es in unserer Gesellschaft hapert. Die Pflege war schon vor Corona am Limit und soll jetzt die Krisensituation voll auffangen. Vieles funktioniert nur dank dem Einsatz engagierter Menschen.

Immer wieder machen Meldungen, in denen etwas auf reißerische Art behauptet wird, die Runde und sorgen für noch mehr Verunsicherung. Auch ich bin in den letzten Tagen zwei solcher Falschmeldungen auf den Leim gegangen. In einer Meldung wurde meine Angst geschürt, in der anderen konnte ich mich so richtig empören.
Als ich dann wieder etwas klarer denken konnte, wollte ich die Fakten hinter den Meldungen finden. Und wurde eines Besseren belehrt. Die schnell aufgestellten Behauptungen hatten gar kein Fundament. Meine Angst war unbegründet und aufregen hätte ich mich auch nicht müssen.

Stopp den Falschmeldungen!

Deshalb habe ich beschlossen Twitter, Facebook und Co. erst mal nicht zu glauben, mir durch Recherche eine eigene Meinung zu bilden und dann angemessen zu reagieren.

Unsere Welt dreht sich weiter!

Viele Menschen bemühen sich gerade die katastrophale Situation in der wir uns befinden gut zu händeln. Sie geben ihr Bestes. Politiker, Unternehmer, Pflegekräfte und all die anderen Menschen, die gerade versuchen unsere Gesellschaft am Laufen zu halten, haben immer gute Gründe warum sie so agieren und reagieren wie sie es gerade machen. Geben wir ihnen eine Chance ihre Arbeit zu erledigen – so gut es eben geht. Trotzdem werde auch ich ganz klar sagen, wenn etwas untragbar ist – natürlich nachdem ich die Fakten geprüft habe.

Diese Krise ist eine Chance!

Nehmen wir diese Krise neben allen Einschränkungen auch als Chance an. So vieles hat sich bereits verändert. Schule funktioniert plötzlich zu Hause. Home Office ist gesellschaftsfähig und produktiver als vorhergesagt. Wir werden uns den Wert der Nahrungsmittel wieder bewußter. Ernähren uns gesünder und brauchen vielleicht weniger Klopapier. Wir rücken zusammen – trotz social distancing, oder gerade deswegen. Der Spaziergang wird plötzlich zu einem Hochgenuß.

Wir entscheiden, welchen Weg wir gehen.

Ich bitte dich, halte einmal inne und lass dich nicht zu sehr von den Medien beeinflussen. Schau was sich zum Guten in deinem Leben verändert hat. Und überlege, wie du es gerade jetzt noch bereichernder machen kannst.

Ja, ich weiß. So viele „aber“ spuken sofort in deinem Kopf herum. Das ist ok. Hole mal tief Luft und und spüre in dich hinein. So schlecht geht es dir doch gerade nicht. Lege bewußt den Fokus auf die kleinen Dinge, die gut funktionieren und dich erfreuen: der unerwartete Anruf deiner besten Freundin, die Postkarte des Enkelkindes oder ein Videochat mit deiner Familie.

In schweren Zeiten ist es wichtig sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen. Der Blick auf diese Kleinigkeiten läßt uns im ganzen wohler fühlen. Unser Körper schüttet Endorphine aus und es geht uns besser.

Um diesen Blick zu schulen, sitzen wir abends zusammen und reden miteinander. Sorgen und Ängste haben hier Raum. Danach reden wir über schöne Sachen. Jeder gibt drei Dinge an, die gut gelaufen sind.
Meine drei guten Punkte heute sind:

  1. eine Alternative für Hefe gefunden
  2. mich für die Farben meines neuen Logos entschieden
  3. mit meiner Tochter telefoniert, die ich schon vier Wochen nicht mehr im Arm hatte.

Ich hoffe, dich wieder ein wenig näher zu dir gebracht zu haben. Laß dich nicht unterkriegen. Genieße die schönen Momente in deinem Leben. Bleib gesund oder werde es wieder!

Deine
Margarete Rosen

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Mein aktuelles Unterstützungsangebot

Du verspürst den Wunsch nach Unterstützung? Da du zur Zeit nicht in meine Praxis kommen darfst, biete ich dir eine telefonische Beratung für dein persönliches Anliegen nach Terminvereinbarung an. So können wir trotz der aktuellen Veränderungen, die unsere persönlichen Baustellen nicht unbedingt verringern, professionell und achtsam miteinander arbeiten.
Es ist wichtiger den je, in seiner Mitte zu bleiben und positiv in die Zukunft zu schauen. Was jetzt geschieht, hat einen tieferen Sinn für unser gesellschaftliches Zusammenleben auf allen Ebenen. Schauen wir also guten Mutes nach vorne und packen wir an, was ansteht! Schritt für Schritt.

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