2021, alles ist anders!

Think positiv!

2020 war ein Jahr voller Umbrüche. Vieles ist ins Wanken gekommen, seien es alte Gewohnheiten oder der gesellschaftliche Umgang untereinander. Corona war das Wort schlechthin, kombiniert mit Pandemie, Leugnern, Impfgegnern. Viele haben ihre Existenzen verloren und noch viel mehr Menschen wissen noch nicht wie es weiter gehen soll.
Unsere Regierung versucht … ja es sind Versuche … einzudämmen, die Wirtschaft am Laufen zu halten und unseren Kindern Wissen zu vermitteln. Doch da wir noch nie vor solch einer Herausvorderung wie der Corona-Pandemie gestanden haben, wissen wir noch nicht was hilft, was richtig ist und wie es gut weitergehen soll.

Die Sicht auf unsere Zukunft ist gefühlt noch dunkler als zuvor. Was kann helfen? Vielleicht eine Rückschau aus der Zukunft auf unsere Zukunft. So wie es der Zukunftsforscher Matthias Horx bereits seit Anfang des Jahres immer wieder gemacht hat? So eine Zukunkftsrückschau hat viele Vorteile. Sie ermöglicht uns, die Zukunft positiv zu gestalten und eröffnet uns so in der Gegenwart Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten produktiv zu entwickeln. Schauen wir gemeinsam aus dem Jahr 2024 auf das Jahr 2021.

Zukunfts-Rück-Schau

Rückschau aus der Zukunft auf unsere Zukunft

Was hat sich verändert?

Unsere Gesellschaft wurde stabilisiert.

Dies ist durch ein bedingunsloses Grundeinkommen geschehen. Alle Menschen erhalten den gleichen Betrag. Dieser ist hoch genug um alle Kosten zum Leben abzudecken. Er ist viel höher als Hartz IV oder die Grundrente. So ermöglicht er es jedem Menschen seine eigenen Entscheidungen zu treffen, was für ihn gut ist und welche Arbeit er verrichten möchte, sei es bezahlte, Ehrenamts- oder Care-Arbeit. Die Schere zwischen Reich und Arm ist dadurch wieder zusammengegangen.

Unsere Bildungspolitik wurde grundlegend überarbeitet. Auch hier steht mehr das Individuum im Mittelpunkt. Die eigenen Fähigkeiten werden gefördert. Weg vom Soll hin zu einem Kann. So ist der Unterricht produktiver und interessanter. Schule wird ganz neu geplant. Weg vom Präzenzunterricht hin zu einem Mischunterricht, wo Präsenz- und digitaler Unterricht ausgewogen angewendet werden. Die Klassen sind kleiner. Lehrer haben wieder mehr Spielraum in der Wissensvermittlung.

Unsere Wirtschaft verändert sich rasant, weg vom Wahnsinn des Komsumierens hin zu nachhaltiger Nutzung der Ressourcen.

So geht der Wirtschaftswandel fast nahtlos in den Klimawandel über. Wir achten, und hier meine ich beide Bedeutungen des Wortes, auf unsere Umwelt und schaffen ein lebbares Zuhause für die Generationen, die nach uns kommen.

Der soziale Umgang hat eine nie dagewesene Ebene erreicht. Die Angst vor dem anderen und Parteien, die dies schüren, haben ihre Existenzbasis verloren. Es gibt keine Wähler mehr, die nur national denken. Wir wählen im Kleinen zum Wohle unserer Gemeinden und im Großen für einen achtsamen Umgang mit der Erde. Global findet schon im Kleinen statt.

Die Wissenschaft öffnet neue Wege. Menschen denken anders, sehen neue Möglichkeiten und vernetzen sich, um diese Vorstellungen zu realisieren. Das Internet wird wieder zu einem Informationszentrum. Fehlinformationen, Manipulation und Hass werden nicht mehr toleriert.

Wir haben die Pandemie im Griff. Corona ist nicht vorbei, doch haben wir unseren Alltag angepaßt, so dass ein Überleben der Menschheit möglich ist.

Ich bin keine Wissenschaftlerin, auch keine Zukunftsforscherin, doch sehe ich eine Zukunft, die uns alle in Würde und achtsam miteinander und mit unserer Erde umgehen läßt. Laß uns gemeinsam einen Rückblick in 2024 auf unsere Zukunft starten und im Hier und Jetzt an der Umsetzung dieser Zukunft arbeiten.

Denken wir alle positiv!

Deine
Margarete Rosen

Zu diesem Thema habe ich bereits folgende Beiträge geschrieben:

Ausblick in die Zukunft!

Die Welt nach Corona

3 Kommentare

  1. Ich danke Dir für diese aufbauende Vision, liebe Margarete!

    Der SciFi-Autor Dan Simmons hat schon 2011 eine warnende, höchst brisante Geschichte mit einem möglichen guten Ausgang geschrieben. Sie entlarvt mit kritischem Blick die für die Menschheit selbstzerstörerischen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Gegenwart, noch weit vor Trump und Corona: Flash Back, 2019 Heyne TB

  2. Margarete,
    du sprichst mir aus der Seele. Die täglichen negativen Diskussionen machen mich so müde. Da ist dein Weg doch ein anderer. Raus aus der Stagnation und dem Zuordnen von „du bist meiner Meinung oder mein Feind“, hin zu „was muss getan werden, um ein positives Ziel zu erreichen“. Ich mache gerne in deinem Team mit. Lass uns beginnen. Deine Ruth

    • Danke Ruth, gerne bilden wir ein Team. Jeden Tag, dass was wir uns wünschen, klar vor Augen haben und mal nicht bei den ganzen Meckereien mitmachen, ist schon ein erster guter Schritt. Dann überlegen, welches Ziel wir erreichen können, so im Kleinen vor Ort, im Betrieb, in der Familie. BEGINNEN ist jetzt das Motto.

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